Türkei: Camyuva und Tekirova

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 Letztes Update: 24.09.2001

 

Im September 1998 war ich für zwei Wochen im Hotel Ifa Beach in Tekirova. Die angeschlossene Azur-Tauchbasis machte täglich mehrere Bootsausfahrten zu den "Drei Inseln", dem Haupttauchgebiet. Auch Tauchgänge vom Strand sind möglich ("kleines Hausriff", Großes Hausriff"). Dort gibt es einen Übungsparcours, der für den Checkdive genutzt wird. Eine gute Idee - Checkdive mal anders. Auch sonst zeigte sich das Tauchen als unkompliziert und gut organisiert.

 

Die "Drei Inseln"

 

Während meines Aufenthaltes habe ich an einem uw-Fotokurs teilgenommen, der von Bernd Köppel in Zusammenarbeit mit der Tauchbasis durchgeführt wurde, Bei den dazugehörenden Übungen im Pool entstand u.a. dieses Bild:

Selbstportrait

 

Das ist Bernd, der während eines Übungstauchgangs das Prinzip des Sklavenblitzes veranschaulicht:

 

 

 Wer im Mittelmeer taucht, sollte vom Fischreichtum tropischer Meere gedanklich Abstand nehmen. Große Fische sind selten und haben eine größere Fluchtdistanz. Dafür gibt es viel Sehenswertes im Makrobereich.

Einsiedlerkrebs

 

Feuerwurm

 

Leoparden-Nacktschnecke

 

Kalkröhrenwurm

 

Bei der Makrofotografie bekommt man eine völlig neue Perspektive für die kleinen Dinge, die - wie ich finden - ebensoviel Aufmerksamkeit verdienen wie die großen. Ein "Ding" habe ich fotografiert, weil ich nicht wußte, was es ist. Aber auch die Zeitschrift "Tauchen", die das Bild zweimal abdruckte, hat wohl nicht die richtige Deutung (oder haltet Ihr das auch für einen Rochenschwanz?).

 

Doch ein Alien-Ei ?

 

In Verbindung mit einer etwas längeren Bootsfahrt gab es auch einen richtigen Wracktauchgang. Die Reste eines in 30 Meter Tiefe liegenden Frachters ("Paris") können dabei besichtigt werden. Im Gegensatz zu vielen der anderen Tauchgängen zu den Drei Inseln, die auch auf Tiefen um 30 Metern gingen, wurde hier viel Aufhebens um eine Dekoflasche gemacht, die auf 5 Metern unter dem Boot hing. Gute Idee, aber warum nur bei dem Wracktauchgang ? Naja.

abgerissene Fischernetze am Wrack der "Paris"

 

Für Hobby-Archäologen gibt es auch etwas zu sehen. Am "Amphorenriff" liegen Scherben, von denen man sagt, daß sie nicht für die Touris dorthin gelegt wurden, sondern schon seit langer Zeit dort liegen und die authentisch sind.

 

Am Amphorenriff

 

Ein weiterer taucherischer Höhepunkt ist eine Grotte, die durch einen Eingang auf ca. 28 Metern horizontal angetaucht wird

Eingang zur Grotte

und durch einen Kamin vertikal wieder verlassen wird. Wahrscheinlich wird dies erfahrenen Höhlentauchern nur ein müdes Lächeln entlocken, zumal man an jeder Stelle einen Ausgang sehen konnte. Ich fand es dennoch sehr interessant (wie schnell sich doch die Sicht durch aufgewirbelte Schwebeteilchen verschlechtert!).

 

Aber es gibt dort tatsächlich auch FISCHE:

Kaninchenfisch

 

Muräne

 

Kein Fisch !

 

Auf der Rückfahrt zum Hotel

 

Schöner Gruß an Ute und den Rest des Teams!!

 

 

Soweit zur Tauchbasis Azur und zum Hotel Ifa Beach. Im Juni 95 war ich im Club Robinson Camyuva, der dasselbe Tauchgebiet aus etwas größerer Entfernung anfährt. Neben der bekannten Qualität des Clubs war auch die Basis Spitze.

 


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