Ägypten: Hurghada

  zurück

Letztes Update:05.11.97

 

Im November 1996 (vor dem ersten großen Regen nach mehreren Jahren) war ich für eine Woche in Hurghada. Die Leute, die sagen, es gäbe in den Tauchgebieten in und um Hurghada nichts zu sehen, die haben für mich - mit Verlaub - eine Macke. Sicher gibt es das eine oder andere, was verbesserungswürdig wäre, aber im allgemeinen gilt:: bei jedem beliebigen Tauchgang in Hurghada sieht man mehr als in der Nordseee oder im heimischen Baggersee ...

Gewohnt haben wir im Hotel Arabia Beach, das zur Zeit wohl renoviert wird. Die Bungalows sind mit Klimaanlage und TV ausgestattet und komfortabel. Das Essen (bei Halbpension: morgens und abends Buffet) ist reichlich, aber manchmal etwas (ägyptisch) gewöhnungsbedürftig.

 

Hotel Arabia Beach, 43 kb

 

Auf dem Bild sieht man nicht nur den (Salzwasser-)Pool des Hotels, sondern in der Verlängerung das Fischrestaurant mit dem Schnorchler-Einstieg zum Hausriff. Wirklich toll ist das am frühen Morgen, wenn das Licht genau auf das Riff scheint und die Tiere noch nicht so genervt sind. Im Gegensatz zu den (meisten) Tauchern besteht bei vielen Schnorchlern noch ein Informationsdefizit, was das Betreten des Riffdachs, Füttern von Fischen etc. angeht.

Ein weiterer Landeinstieg, der auch von Gerätetauchern genutzt werden kann, liegt in unmittelbarer Nähe der Tauchbasis von Mike & Margret, die sich zwischen dem Hotel Arabia Beach und dem Hotel Arabella befindet und von beiden Hotels gleichermaßen gut zu erreichen ist.

 

Tauchbasis, 48 kb

 

Hier treffen sich die Taucher am Morgen (für Ganztagesausflüge) oder am Vormittag (für Halbtagestouren), bei denen man im voraus nicht weiß, welchen Tauchspot der Guide und der ägyptische Kapitän ansteuern werden. Auch Land- und Nacht-Tauchgänge sind möglich, ebenso wie der Verleih von Ausrüstung und Kameras. Das Tauchgerödel kann in einem Geräteraum untergebracht werden, der nachts abgeschlossen wird.

Gut fand ich den obligatorischen Checktauchgang (Maske ausblasen, Wechselatmung, Tarieren auf den Flossenspitzen), weniger gut ist, daß - obwohl eine PADI-Basis - Ausrüstungen ohne Oktopus vermietet werden.

Getaucht wird mit 12l-Aluflaschen, was in Verbindung mit dem höheren Salzgehalt des Roten Meeres für ein Aha-Erlebnis bei denen sorgt, die ihren 7mm-Halbtrockenen mit Kapuze angezogen haben: Blei ohne Ende...In Anbetracht der hohen Temperaturen reicht ein 3mm-Anzug völlig aus.

Hier einige der Tiere, die wir gesehen haben:


Sepia, 9 kb
Sepienhochzeit, aufgenommen bei einem Nachttauchgang am Sha'ab Abu Ramada


Kofferfisch, 21 kb
Kofferfisch (Abu Ramada)


Muraene, 21 kb
Muräne (Strömungstauchgang Erg Somaya, Police station)


Rotfeuerfisch, 7 kb
Rotfeuerfisch


Und hier, wie versprochen, die Karte mit den eingezeichneten Tauchplätzen (Achtung: 206 kb)!

 

 

zurück